So gesund ist der Trend

Gemüsesaft im Aufwind

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 24.04.2026 - 10:09
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Frisch gepresste Gemüsesäfte treffen auf knackiges Obst und Gemüse – voller Geschmack, voller Vitalstoffe und ein echter Frischekick. © monticello/Shutterstock.com

Gesund, aber kein Ersatz für frisches Gemüse

Gekaufter Gemüsesaft kann eine sinnvolle Ergänzung zur Ernährung sein. Er liefert Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – besonders dann, wenn frische Zutaten verarbeitet werden. Allerdings gilt: Beim Entsaften landen viele Ballaststoffe nicht in der Verpackung, da die festen Bestandteile entfernt werden. Deshalb ersetzt Saft kein frisches Gemüse, sondern ergänzt es eher. Wichtig ist auch die Menge: Säfte enthalten konzentrierte Inhaltsstoffe und sollten eher bewusst und maßvoll getrunken werden – idealerweise mit viel Wasser verdünnt. Im Handel gibt es eine große Auswahl an Gemüsesäften, besonders beliebt sind jene mit Paradeiser, Roter Rübe, Karotte oder Sauerkraut. Ein Blick auf die Verpackung gibt wertvolle Hinweise auf die Inhaltsstoffe – meist werden zu viel Zucker oder Salz zugesetzt.

Selber machen statt kaufen – das steckt wirklich drin

Wer Gemüsesaft selbst zubereitet, kann ihn ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten und gleichzeitig übrig gebliebenes Gemüse oder Obst aus dem Kühlschrank sinnvoll verwerten. Dafür werden die Zutaten klein geschnitten, mit etwas Wasser püriert und anschließend durch ein feines Sieb gestrichen. Besonders praktisch und nährstoffschonend ist auch die Verwendung eines Kaltentsafters („Slow Juicer“), der die Inhaltsstoffe schonend verarbeitet und den Geschmack intensiv erhält.

Kleine Extras mit großer Wirkung

Für mehr Geschmack sorgen Ingwer, Chili oder frische Kräuter. Ein kleiner Schuss Pflanzenöl kann zudem helfen, fettlösliche Vitamine wie Vitamin A besser aufzunehmen. Frisch gepresster Saft hält sich in einer verschlossenen Glasflasche im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage.