Herbstliche Kuchen verführen mit ihren Aromen von saisonalen Früchten wie Äpfeln, Birnen, Zwetschken sowie mit Kürbis und Nüssen – ein wahrer Genuss für die kühleren Tage. Dabei dürfen die wärmenden... Mehr lesen ...
Quittenkäse wird häufig auch als Quittenkonfekt bezeichnet und besteht im Wesentlichen aus Quittenmus, das mit Zucker eingedickt und dann auf ein Backblech gestrichen und getrocknet wird. Danach wird es in Streifen geschnitten oder mit Förmchen ausgestochen und wahlweise in Kokosflocken oder Staubzucker gewälzt. Eine ungewöhnliche Süßigkeit, die eine interessante Alternative zu den sonst üblichen vorweihnachtlichen Köstlichkeiten darstellt.
Während es zu Großmutters Zeiten meist nur aus zwei Zutaten – Quitten und Kristallzucker – sowie einer großen Portion Geduld und Lust am Rühren entstand, lässt sich das einst in Vergessenheit geratene Rezept heute mit Hilfe von Flotte Lotte, Dampfgarer und moderner Küchentechnik deutlich einfacher zubereiten.
Zutaten für ein Backblech: (einfache Art)
- 1,5 Kilo Quitten
- 750 g Feinkristallzucker
- Saft einer halben Zitrone
- Mark einer Vanilleschote
- Wahlweise: feiner Zucker zum Bestreuen oder Alternativ Kokosraspel
Zubereitung:
Diese Spezialität hat nichts mit Käse zu tun, sondern wird gerne zu aromatischem Hartkäse gegessen. © MShev/Shutterstock.com
Den feinen Flaum, Stängel und Stielansatz der Quitten sorgfältig entfernen und die Früchte in kleine Würfel schneiden. Mit einem Schuss Wasser aufsetzen und unter ständigen Rühren weich kochen. Wer einen Dampfgarer besitzt, kann es sich leichter machen: Bei 100 °C werden die Quitten in etwa anderthalb Stunden wunderbar zart.
Die gegarten Stücke durch die „Flotte Lotte“ passieren, bis ein samtig-feines Mus entsteht. Dieses kommt zurück in den Topf, wo Zitronensaft, das Vanillemark und Zucker eingerührt werden. Nun heißt es Geduld bewahren: Die Masse bei stetigem Rühren so lange einkochen, bis sie sich vom Topfboden löst – das kann schon eine gute Stunde dauern.
Das fertige Quittenmus auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, etwa fingerdick. Mit einem weiteren Blatt Backpapier abdecken, glattstreichen und das Blech in einen kühlen Raum stellen. Nach drei Stunden sollte das Quittenkonfekt schön fest sein. Jetzt das obere Papier abziehen und mit einem Messer in Rauten schneiden oder mit kleinen Ausstechern hübsche Formen gestalten.
Zum Schluss wird das Konfekt entweder in Staubzucker oder feinen Kokosraspeln gewälzt. Mit dieser köstlichen Ergänzung passt es perfekt ins vorweihnachtliche Kekssortiment, während es ohne die süße Ummantelung wunderbar als fruchtiger Akzent auf der Käseplatte harmoniert. In einer gut verschlossenen Dose und kühl gelagert, bleibt das Quittenkonfekt besonders lange frisch.