Japan trifft Dessertküche

Sushi zum Dessert?

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 06.07.2026 - 08:00
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Die Kombination aus Crêpe, Milchreis und fruchtiger Füllung macht die süßen Rollen zu einer originellen Alternative für alle, die Desserts gerne kreativ interpretieren. © Archiv

Wer beim Stichwort Sushi sofort an ein traditionelles japanisches (Fisch-)Gericht denkt, dürfte von dieser süßen Variante überrascht sein. Crêpe-Sushi verbindet die feine Leichtigkeit dünner Palatschinken mit cremigem Milchreis und fruchtigen Aromen zu einem Dessert, das ebenso dekorativ wie köstlich ist.
Die Zubereitung orientiert sich am Vorbild aus Japan: Ein zarter Crêpe dient als Hülle, darauf wird eine dünne Schicht Milchreis verteilt. Anschließend sorgen frische Früchte wie Erdbeeren, Mango, Kiwi, Banane oder Heidelbeeren für Farbe und Geschmack. Danach wird alles vorsichtig aufgerollt und in mundgerechte Stücke geschnitten – genau wie bei den klassischen japanischen Maki. Besonders reizvoll ist die Vielseitigkeit dieser süßen Kreation. Je nach Saison können unterschiedliche Früchte verwendet werden. Im Sommer sorgen verschiedene Beeren für Frische, während im Winter Mandarinen, Birnen oder Granatapfelkerne spannende Akzente setzen. Wer es noch raffinierter mag, ergänzt die Füllung mit gehackten Nüssen, Kokosraspeln oder einer feinen Schicht Nuss-Nougat-Creme.

Auch optisch macht Crêpe-Sushi einiges her. Die bunten Fruchtstücke bilden nach dem Anschneiden attraktive Muster, die auf Desserttellern oder Buffets sofort ins Auge springen. Mit etwas Staubzucker, Fruchtsoße oder einem Klecks Joghurt serviert, entsteht ein Dessert, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert. Crêpe-Sushi zeigt, wie aus bekannten Zutaten mit wenig Aufwand etwas Neues entstehen kann. Die Kombination aus zartem Crêpe, cremigem Milchreis und fruchtiger Füllung macht die süßen Rollen zu einer originellen Alternative für alle, die Desserts gerne kreativ interpretieren.