Powerfrühstück

Es müssen nicht immer Haferflocken sein

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 02.02.2026 - 07:44
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Porridge mit frischem Obst – eine wandelbare Mahlzeit für den perfekten Start in den Tag. © Mycleverway/Shutterstock.com

Der Wandel vom klassischen, oft eher langweiligen Haferbrei hin zum angesagten Porridge spiegelt ein neues Denken in der Frühstückskultur wider. In den vergangenen Jahren hat sich die Vorstellung davon, was ein „gutes Frühstück“ ausmacht, deutlich verschoben. Während früher v. a. schnelle, zuckerhaltige Varianten den Ton angaben, stehen heute Nährstoffdichte, langanhaltende Sättigung und gesundheitliche Vorteile im Mittelpunkt. Im Vergleich zu kalten Brotmahlzeiten bringt das Porridge oft eine Extraportion Obst und Gemüse mit sich, was mehr Nährstoffe und Ballaststoffe liefert, langanhaltende Sättigung garantiert und Heißhungerattacken vorbeugt. 
Der Klassiker aus Hafer- oder Dinkelflocken lädt zu endlosen Variationen ein: In Wasser, Milch oder Pflanzendrink aufgekocht und mit saisonalen Früchten, Nüssen, Trockenfrüchten sowie Gewürzen verfeinert, wird er mit einem Löffel Honig oder Nussmus geschmacklich perfekt abgerundet. Die Haferflocken als Basis liefern komplexe Kohlenhydrate, rund 14 g Eiweiß pro 100 g sowie reichlich Ballaststoffe, die den Blutzuckerspiegel stabil halten und für ein nachhaltiges Sättigungsgefühl sorgen.  

Folgende Toppings liegen im Trend und bieten nicht nur Nährstoffe, sondern auch Abwechslung:
- Frische oder gefrorene Beeren, die wertvolle Antioxidantien und Vitamine liefern

  • - Nüsse und Samen wie Walnüsse, Chia oder Kürbiskerne, die gesunde Fette und Mineralstoffe enthalten
    - Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Vanille, die Geschmack bringen, ohne Zucker hinzuzufügen
    - Natürliche Süßungsmittel wie Dattelsirup, Ahornsirup oder Honig sollten sparsam verwendet werden
    - Pflanzliche Joghurtalternativen, die für Cremigkeit sorgen und probiotische Effekte bieten

    Es geht auch pikant: Herzhaft wird es mit Gemüsebrühe, gebratenen Pilzen, frischem Gemüse, aromatischen Kräutern, Muskat oder Kreuzkümmel – perfekt getoppt mit Räuchertofu oder Kürbiskernen. Auch ein warmer Frühstücksauflauf überzeugt: Einfach 100 g Flocken mit 200 ml Milch, Joghurt oder einer pflanzlichen Alternative sowie einer zerdrückten Banane vermengen, mit Walnüssen, Beeren, Feigen oder einer Prise Kardamom würzen und 20 Minuten bei 180 Grad backen.

    Globale Einflüsse bringen zusätzlich Abwechslung: Aus Asien stammen würzige Suppen wie cremiger Reisbrei mit Tofu und Gemüse oder gewellte Nudeln in fermentierter Brühe. Der Clou: All diese Varianten eignen sich hervorragend für Mealprep. Am Vorabend portionsweise vorbereiten, im Kühlschrank lagern und morgens einfach nur aufwärmen – ideal für die ganze Woche. So verwandelt sich der einfache Haferbrei in ein kulinarisches Highlight, das mit knackigen Toppings, exotischen Gewürzen oder frischem Grün jeden Tag neu überrascht und den Alltag auf köstliche Weise bereichert.