Rückblick

So grillt Österreich

Ein Artikel von Alexandra Pickner | 20.07.2026 - 08:41
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Grillen gehört für die meisten Österreicher (88 %)  fest zur warmen Jahreszeit. Dabei wird nicht nur häufiger zu hochwertigen Lebensmitteln gegriffen, sondern auch mehr Geld für den Einkauf ausgegeben. Durchschnittlich werden heuer 66 Euro pro Grillabend ausgegeben – um 19 Euro mehr als in den beiden Vorjahren. Geschmack steht nach wie vor an erster Stelle, gleichzeitig rücken regionale Produkte und eine bewusste Auswahl der Zutaten stärker in den Fokus.

Klassiker bleiben, Vielfalt nimmt zu
Beim Einkauf steht der Geschmack mit 96 % weiterhin an erster Stelle. Ebenfalls wichtig sind hochwertige Lebensmittel (89 %), das gemeinsame Genusserlebnis mit Familie und Freunden (87 %) sowie entspannte Stunden im Freien (82 %). Auch die Herkunft der Produkte spielt eine immer größere Rolle: Für 77 % der Konsumenten ist Regionalität inzwischen ein wichtiges Kaufkriterium. 

Am Grillrost bleibt das Würstel mit 59 % zwar Spitzenreiter, dicht gefolgt von gegrilltem Gemüse (58 %). Häufig serviert werden außerdem Salate und andere Beilagen (52 %), Saucen (51 %), Geflügel (50 %), Schweinefleisch (48 %), Brot und Gebäck (47 %) sowie Erdäpfel (43 %). Bereits 38 % greifen regelmäßig zu Halloumi oder Grillkäse. Auch vegetarische (9 %) und vegane Fleischalternativen (8 %) haben sich einen Platz auf dem Grill erobert. Vor allem jüngere Konsumenten setzen verstärkt auf pflanzliche Alternativen, während ältere Generationen häufiger zu Würsteln und Schweinefleisch greifen.
Bei den Grillgeräten dominiert weiterhin die Holzkohle mit 44 Prozent, gefolgt von Gasgrills (25 %) und Elektrogrills (19 %). Eingekauft werden die Zutaten überwiegend im Supermarkt (70 %), aber auch Fleischereien (36 %), Diskonter (33 %), Bauernmärkte (16 %) und Feinkostgeschäfte (11 %) profitieren von der Grillsaison.